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“ES IST EINE GNADE, AN DEN STÄTTEN UNSERES URSPRUNGS ZU LEBEN”
P. General hebt den beispielhalften multikulturellen Charakter der Unbeschuhten Karmelitinnen im Heiligen Land hervor
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Berg Karmel (27-02-2010).- “Es ist eine Gnade, an den Stätten unseres Ursprungs zu leben,” sagte P. General Saverio Cannistrà in seiner Grußbotschaft an die Unbeschuhten Karmelitinnen des Heiligen Landes während seines Besuchs in Ägypten und dem Heiligen Land vom 6.-21. Februar.

In seinem Grußwort hob P. General die Notwendigkeit eines Lebens in “großer menschlicher und geistlicher Reife hervor” und lud die Karmelitinnen zugleich zu einer Vereinfachung ihres Lebensstils ein, um “mehr zum Wesen ihrer Berufung vorzudringen”. “ Ferner sagte P. Saverio: “Der gegenwärtige Konflikt zwischen der arabischen und der jüdischen Welt ist das Heute, das zu leben ihr berufen seid, indem ihr all das, was ihr zusammen mit den Männern und Frauen dieser Völker erleidet, in euer Gebet hineinnehmt und es in liebende Hingabe verwandelt.”

Ferner würdigte der Generalobere der Unbeschuhten Karmeliten “die multikulturelle Zusammensetzung” der Kommunitäten, die dem ganzen Orden ein Beispiel interkulturellen Zusammenlebens gäben.

Schließlich betonte er in seinem Grußwort, wie interessiert sich die Karmelitinnenklöster auf das Vorbereitungsprogramm für die Fünfhundertjahrfeier der Geburt der hl. Teresa durch die Lektüre ihrer Vida eingelassen hätten. “Wir müssen uns mit Teresas Grundentscheidungen auseinandersetzen, um unterscheiden zu können, was dem kontemplativen Leben und dem geschwisterlichen Zusammenleben dient bzw. was ihm schadet und vom Ziel wegführt,” so P. Saverio.

Assoziation des Heiligen Landes

Die Assoziation Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel des Heiligen Landes umfasst die Klöster in Jerusalem (“Vaterunser”-Karmel), Bethlehem, Haifa (Berg Karmel) und Nazareth, das in diesem Jahr den hundertsten Jahrestag seiner Gründung begeht.

Ihrerseits signalisierte die Präsidentin dieser Assoziation, Sr. Anne-Françoise, in einem auf der Website www.carmelholyland.org veröffentlichten Interview einige Zeichen der Hoffnung für den Karmel im Heiligen Land: einerseits die wachsende Zahl der Berufungen in allen Klöstern, die alle ein Noviziat “mit ein oder zwei Novizinnen und einige Kandidatinnen” haben, andererseits die Präsenz von “engen Freunden des Karmel, die gern zu uns kommen, um mit uns zu beten und Anteil an unserer Spiritualität zu erhalten”.

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© Carmelitas Descalzos, Curia General - ROMA